| HP 7 | Viola Owlfeathers Harry-Potter-Kiste | ||
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HP and the Deathly Hallows |
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[U - Z] Inhaberin sämtlicher Rechte an den Werken und Figuren Joanne K. Rowlings ist die Time Warner Entertainment Company L.P. Dies ist eine private, inoffizielle Website, die sich ausschließlich mit Rowlings Büchern befaßt. Diese Seite wird sich in den kommenden Tagen und Wochen allmählich mit Beobachtungen, Gedanken und Analysen zu neuen Namen und Begriffe aus Harry Potter and the Deathly Hallows füllen. Keine Angst, wenn auf dieser Seite im Moment noch sehr oft der Platzhaltertext "NAME: ERKLÄRUNG" steht! Bitte keinen meiner Texte auf andere Webseiten kopieren |
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Alderton, Arkie |
Angeblich ein Besenstiel-Designer rein magischen Geblüts. Alderton ist der Name mehrerer kleiner Orte in England - es gibt z. B. ein Alderton in Gloucestershire, eines in Suffolk und eines in Northamptonshire. Außerdem gibt's einen englischen Schauspieler namens John Alderton. Vielleicht war der entscheidend für die Namenswahl von Alderton junior? Weil der arme Kerl sich verstellen muß, um zu überleben?
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Burbage, Charity |
Die arme Professorin für Muggelkunde trägt einen Vornamen, der ihr attestiert, die Liebenswürdigkeit in Person zu sein: Charity ist die englische Form des lateinischen "caritas" - und das ist die "Nächstenliebe". Aber der Nachname? Da muß ich noch ein wenig stöbern. "Burbage" heißen jedenfalls mehrere kleine Orte in Großbritannien. Außerdem gäbe es da noch den Schauspieler Richard Burbage im England der Shakespearezeit, also um 1600 herum. Richard galt als herausragender Mime und spielte zahlreiche anspruchsvolle Rollen, darunter viele Uraufführungen von Dramen Shakespeares. Gerade in Tragödien lief er zur Hochform auf. Was will uns das sagen? Daß Charity Burbage am Anfang von HP7 ihren großen, aber leider tragischen Auftritt hat?
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Cave inimicum |
Wer irgendwann einmal in seinem Leben Latein gelernt hat, kennt die berühmte Inschrift "Cave canem" - Warnung vor dem Hunde! Ähnlich hier, nur daß statt dem Hund das lateinische Wort "inimicus" (Feind) eingesetzt worden ist. Achtung! Feind!
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Confringo |
Lateinisch und wortwörtlich übersetzbar: Ich sprenge, ich mache zunichte.
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Defodio |
Buddelzauber. Latein: "Defodio" bedeutet "ich grabe", insbesondere auch "ich lege etwas unter der Erde an".
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Delacour, Apolline |
Apollo - der römische wie griechische Gott der Künste und des Lichts.
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Deluminator |
Wörtlich übersetzt ein "Entlichter" oder Verfinsterer. "Lux" ist das lateinische Wort für Licht, "lumen" ist das Tages- oder Augenlicht, "luminar" ist der Fensterladen (der das Licht hereinläszlig;t), das Fenster oder auch schlicht: das Licht. "De-" heißt hier soviel wie "weg". Und die Endung "-tor" kennzeichnet jemanden, der handelt, der etwas tut.
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Deprimo |
Fußboden-Verschwindibus. Wieder einmal ein lateinischer Zauberspruch: "Ich drücke nieder".
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Descendo |
Damit man eine Leiter hochsteigen kann, muß sie erst einmal zu einem hinunterkommen - das läßt sich anscheinend schon mit etwas Anfänger-Latein bewerkstelligen: "descendo" - ich steige herab.
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Despard, Dragomir |
Ein wunderschön gewählter Tarnname, der bei näherem Hinsehen eigentlich mehr enthüllt als verschleiert: Der Vorname läßt an einen Drachen (italienisch "drago") denken. Eigentlich aber ist er slawischer Herkunft. "Dragomir" setzt sich aus den Elementen "Friede" (mir) und "lieb" (altslawisch "dragi") zusammen. Der Nachname bezieht sich auf Edward Marcus Despard (1751-1803), der - zunächst Oberster der britischen Royal Navy - auf vielfältige Weise in Konflikt mit dem Gesetz geriet. Ende 1802 beschuldigte man ihn (allerdings aufgrund recht dürftiger Indizien), an einer Verschwörung beteiligt zu sein, die u. a. anpeilte, den englischen König zu ermorden, den Londoner Tower und die Bank of England (!) zu übernehmen.
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Deverill, Barnabas |
Wie Loxias und einige andere magische Herren ist Mr. Deverill einer der Vorbesitzer des machtvollen Hollerholzstabes. Bei "Deverill" muß man eigentlich sofort an den großartigsten Schriftsteller englischer Zunge denken. Nein, nicht an J. K. Rowling. Auch nicht an Shakespeare. Sondern an den unübertroffen wunderbaren P. G. Wodehouse. In dessen Jeeves-&-Wooster-Büchern nämlich ist Deverill Hall der Wohnsitz einer äußerst unsympathischen Zeterzicke namens Daphne Winkworth, die obendrein eine gute Freundin von Bertie Woosters noch unleidlicherer Tante Agatha ist ... Wer möchte, kann in den Namen natürlich gleich auch noch den Teufel (devil) hineinlesen. Auch in Vivien Alcocks gruseligem Kinderbuch The Haunting of Cassie Palmer kommt ein geheimnisvoll-düsterer Herr Deverill vor, der nach seinem Tod solange keine Ruhe findet, bis die Hauptfigur Cassie einen von ihm vergrabenen Schatz ausfindig macht.
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Dumbledore, Ariana |
Arianas Vorname enthält gleich mehrere Schichten von Anspielungen. Auf Italienisch sind die "Ariani" die Arier, also jene vor allem sprachhistorisch zu erschließende Nomadengruppen, die von den Nationalsozialisten als ideale "Heldenrasse" glorifiziert wurden. Passend zum Muggle-Zauberer-Konflikt, der auf Arianas Leben so schlimme Auswirkungen hat. Außerdem denkt man bei "Ariana" an eine Anhängerin des Arianismus: Darunter faßt man unterschiedliche Lehren zusammen, die die christliche Trinitätslehre ablehnen und deshalb von der katholischen Kirche als Häresien verurteilt wurden. Vor allem richtet sich die arianische Kritik dagegen, daß Gott Vater und Sohn zwei Personen, aber eines Wesens sein sollen. Die heftigen theologischen Streitigkeiten um dieses Problem spiegeln sich in den Auseinandersetzungen, die Arianas Leben prägen. Schließlich könnte der Vorname der unglücklichen jungen Frau aber auch eine latinisierte Fassung des griechischen Namens "Ariadne" sein - damit ergibt sich die Verbindung zu der Ariadnefigur der griechischen Mythologie. Anders als die kluge Tochter des kretischen Königs Minos, die mit ihrem Wollknäel Theseus half, das Labyrinth zu überwinden, ist unsere Ariana aber selbst hilflos verworren im Labyrinth ihrer eigenen Verwirrung und Angst ...
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Duro |
Lateinisch für "ich härte". Verwandelt weiche Wandbehänge im Nu in harte Steinmauern.
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Erecto |
Warum sich lange mit Hammer und Heringen mühen, wenn der Zeltaufbau mit ein wenig Magie so viel eleganter vonstatten geht? Das lateinische "erectus" bedeutet "aufrecht stehend, gerade".
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Expulso |
Mit Latein kann man Tische explodieren lassen und Festgesellschaften sprengen: "Ich vertreibe."
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Geminio |
Magischer Kopierzauber. Vergleiche die lateinischen Quellwörter "gemino" (ich verdoppele, wiederhole) und geminus (Zwilling). Die Bezeichnung für den ausgelösten Zauber ist somit dem lateinischen Original eigentlich näher: "Gemino Curse" (vgl. Kapitel 26).
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Glisseo |
Auch wenn der Rutschbahnzauber sich lateinisch gibt, sollte man vor allem Französisch verstehen, um ihn zu übersetzen: "glisser" bedeutet "abgleiten", "ausrutschen".
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Zeigt die Anwesenheit eines menschlichen Wesens an. Phantasielatein, vielleicht als Imitation eines englisch ausgesprochenen Lateins? Spontan übersetzt man den Zauberspruch als "ich enthülle einen Menschen". Korrekterweise müßte das allerdings anders heißen: "Hominem revelo."
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Lovegood, Xenophilius |
"Xénos" ist das altgriechische Wort für "Fremder", und "philía" bedeutet in ebendieser Sprache "Freundschaft, Zuneigung, Liebe". Letzteres bekräftigt ja auch sein Nachname, "Liebegut". Also ein Herr mit Faible für Fremde, oder zumindest für Verschrobenes, Seltsames und nicht ganz Alltägliches.
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Loxias |
Einer der grausam-unglückseligen Vorbesitzer des Hollerholzstabes. Eigentlich war "Loxías" ein Beiname des antiken Gottes Apoll, um ihn insbesondere als Orakelgeber zu kennzeichnen. Mein Griechischwörterbuch übersetzt den Namen als "der Leuchtende"; das ähnlich klingende Adjektiv "loxós" bezeichnet allerdings genau das Gegenteil, nämlich dunkle, unverständliche und mehrdeutige Orakelsprüche.
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Lupin, Teddy Remus |
Teddy als Kosename zu "Theodor" oder in diesem Falle "Ted" ist gängig und üblich. ("Theodor" stammt übrigens aus dem Altgriechischen und bedeutet "Gottesgeschenk".) Da aber ein sehr bekannter "Teddy", nämlich der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919), zum Taufpaten für alle Plüsch- und Kuschelbären der Welt wurde, verbindet man den Namen "Teddy" mit einem Bären. Und damit paßt er denkbar schlecht zu Teddys wölfischem Nachnamen: Lateinisch "lupus" - der Wolf.
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Malfoy, Scorpius |
Scorpius ist der lateinische Name für den Skorpion - insbesondere für das Sternbild Skorpion im himmlischen Tierkreis. Die Eltern setzen mit dieser Namengebung wohl eine Familientradition der Oma väterlicherseits fort ...
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Meteolojinx recanto |
Könnte nützlich sein, um Regen in Büroräumen zu stoppen. "Recantare" - da steckt das lateinische "cantare" drin, das soviel wie "singen", aber auch "feierlich sprechen" - auch: "eine Zauberformel aufsagen" bedeuten kann. "Re-" hat immer irgendetwas mit rückgängig machen oder einer Rückwärtsbewegung zu tun. Folglich heißt "recanto": Ich zaubere weg, ich widerrufe. Und was wird hier weggezaubert? Ein Meteolojinx, also ein Wetterzauber. Daß sich die Wissenschaft der Meteorologie mit unserem Wetter und Klima befaßt, macht es nicht allzu schwer, diesen Zauber zu entschlüsseln (auch wenn man heute statt von "Meterologen" meistens von "Wetterfröschen" spricht). Eigentlich ein altgriechisches Wort: "Metéoros" bedeutet "in der Luft schwebend, am Himmel", "lógos" ist die Rede, die Wissenschaft von etwas. "Meteorología" meint folglich die Lehre von allem, was mit dem Himmel zu tun hat.
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Millamant's Magic Marquees |
Millamant heißt die weibliche Hauptfigur in der Komödie The Way of the World des britischen Dramatikers William Congreve. Das Stück, das 1700 uraufgeführt wurde, handelt von einem Liebespaar, das zahlreiche Hindernisse und Intrigen zu überwinden hat, um endlich, endlich heiraten zu können. Passend, daß das große Festzelt für die Weasley-Hochzeit ausgerechnet von einer Firma dieses Namens gemietet wurde ...
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Nurmengard |
Ich bin keine Fennistin, aber soviel ich weiß, ist "nurmi" das finnische Wort für "Rasen" (also die gepflegte Wiese), "nurmen" dürfte der Genitiv dazu sein. Muß ich noch genauer nachschlagen. "Gard" kann nach skandinavischem Vorbild (z. B. schwedisch "gård", altnordisch "garður") hier eigentlich nur "Hof" bedeuten. "Rasenhof"? Klingt mild und lieblich. Arg beschönigend in diesem Fall.
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Obscuro |
Verdunkelt magische Porträts. Lateinisch "obscuro" bedeutet soviel wie "ich verdunkle, verhülle, verberge".
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Peverell, Antioch |
Der griechische Name Antiochos begegnet in der Antike vor allem in der Herrscherdynastie des Seleukidenreiches (einer der Nachfolgestaaten des gewaltigen Imperiums Alexanders des Großen). Nach einem dieser "Antiochen" wurde die Stadt Antiochia (=Antakya) in der heutigen Türkei benannt. Daß Rowling dem ersten der drei Peverell-Brüder ausgerechnet diesen Namen gibt, dürfte damit zu tun haben, daß auch die Stadt Antiochia mit einem legendären "stockförmigen" Gegenstand verbunden ist: Auf dem ersten Kreuzzug fand hier im Jahr 1098 der französische Mönch Petrus Bartholomäus die "Heilige Lanze", also angeblich jene Lanze, mit der der Leichnam Christi am Kreuz durchstochen wurde, um seinen Tod zu prüfen.
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Peverell, Cadmus |
Der Phönizier Cadmus - eigentlich griechisch: Kadmos - begegnet in der griechischen Mythologie als sagenhafter Gründer der Stadt Theben. Kadmos machte sich, gemeinsam mit seinen Brüdern, auf die Suche nach seiner Schwester Europa, die von Göttervater Zeus entführt worden war. Auf Weisung des delphischen Orakels beendete er schließlich seine Suche und folgte einer Kuh mit weißgezeichnetem Fell, die ihn an die Stelle führte, an der er seine Stadt gründen sollte. Vorher mußte er aber noch einen Drachen töten - und dessen Zähne aussäen, so daß Krieger daraus wuchsen. Ich nehme an, daß diese ausgesäten Männer Rowling zu ihrer Namenswahl angeregt haben: Vom Drachenzahn zum Auferstehungsstein scheint der Weg nicht allzu weit.
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Peverell, Ignotus |
Wieder einmal Latein, diesmal in Gestalt des Vornamens: "Ignotus" bedeutet "der Unbekannte, Fremde", bezeichnet aber auch einen Menschen von niedriger Geburt. Also einen, der keinen großartigen Stammbaum hat - aber vielleicht einen begründen könnte! Damit wären wir beim Nachnamen: William Peverel, angeblich ein unehelicher Sohn Wilhelms des Eroberers, nahm 1066 an der Schlacht von Hastings teil, die die normannische Eroberung Englands besiegelte. Er begründete ein Adelsgeschlecht ...
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Piertotum locomotor |
Mobilisiert Statuen und Ritterrüstungen zum großen Kampf. Der Grundzauber "Locomotor" funktioniert in altbekannter Art und Weise: Lateinisch "locus" (Ort, Platz, Stelle) und "motor" (Beweger, von "movere"). "Vom-Ort-Beweger" also. In "piertotum" steckt das lateinisch "totus" (ganz, vollständig). Und "pier-"? Ich denke, da hat sich vielleicht in französisches Wort eingeschlichen (das allerdings vom Griechischen auf dem Umweg übers Lateinische in die französische Sprache gelangt ist): "pierre", Stein. Denn woraus bestehen die meisten der Statuen in Hogwarts? Siehste! Andere Möglichkeit: Statuen sind Kunstgegenstände. Zuständig für die Künste waren im antiken Götterkosmos die neun Musen. Und die hießen als Töchter des Pieros auch "Pieriden".
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Pillsworth, Bernie |
Wie Reg Cattermole offenbar für Wartungsarbeiten im Magieministerium zuständig. Und anscheinend ständig unter Streß, wenn man seinem Nachnamen glauben darf: Ein Pillenschlucker?
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Romulus |
Welchen Tarnnamen wählt Lupin sich für seinen Gastkommentar beim Piratensender? Natürlich diesen - denn Romulus und Remus sind ja die sagenhaften Zwillinge, die als Kinder von einer Wölfin gesäugt wurden und später die Stadt Rom gründeten ...
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Rowle, Thorfinn |
Thorfinn ist ein altnordischer Männername - zusammengesetzt aus dem Namen des Donnergottes Thor und "Finn" (kann sich - altnordisch gelesen - auf Finnland beziehen, aber auch - keltisch gelesen - "hell" bedeuten).
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Runcorn, Albert |
Runcorn ist eine Industriestadt im Nordwesten England, deren alter Name "Rumcofan" eigentlich so etwas wie "weite Bucht" bedeutet.
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Scabior |
Gefährte von Fenrir Greyback, daher in höchstem Maße unsympathisch. Erinnert der Name nicht verdächtig an Rons alte Ratte Scabbers? Ähnliche Herleitung: Lateinisch "scaber" bedeutet "schäbig, dreckig, räudig" - "scabior" dürfte als Steigerungsform dazu gebildet sein.
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Selwyn |
Ein angelsächsischer Name, der soviel wie "Freund" (win, vgl. etwa schwedisch "vän") im Hause (sel, vgl. unser Wort "Saal") bedeutet.
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Thicknesse, Pius |
Pius - lateinisch für "der Fromme" (braves Schäfchen unter Zauberbann ...). Was den Nachnamen betrifft - "thick" kann eben nicht nur dick, sondern auch "dumm, blöd" bedeuten!
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Weasley, Hugo |
Der Vorname "Hugo" dürfte germanische Wurzeln haben; die Silbe "hug" hat dann irgendetwas mit Denken und Wissen zu tun (kein Wunder, bei der Mutter!). In der altnordischen Mythologie begegnen Huginn ("der Gedanke") und Muninn ("die Erinnerung"), die beiden Raben, die Gott Odin jeden Tag vom Geschehen auf der Welt berichten.
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[Weasley?], Lancelot |
Lancelot - der größte und tapferste aller Ritter der Tafelrunde. Paßt zu all den anderen arthurischen Nachnamen in der Familie ...
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Weasley, Victoire |
Auf gut Deutsch würde die junge Dame "Viktoria" mit Vornamen heißen - "Victoire" ist dazu die französische Fassung. Beide Namen gehen auf das lateinische Wort für "Sieg" zurück.
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Harry-Potter-Kiste © by Viola Owlfeather |
Seite zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2007. Die Harry-Potter-Kiste gibt es seit dem 18. August 2000. |
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